Warum erregt mich Untreue?
Es gibt Fantasien, die spricht man ganz offen aus. Und dann gibt es jene, die man fast nur flüstert. Untreue gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Warum erregt mich Untreue? Warum löst allein der Gedanke daran – jemanden zu betrügen oder selbst betrogen zu werden – dieses besondere Kribbeln, diesen Adrenalinstoß aus?
Bevor Sie sich selbst verurteilen oder die Augen verdrehen: Atmen Sie durch. In der Schweiz sind Sie mit diesem Gefühl keineswegs allein. Auf Erotikportalen, in diskreten Chats, bei der Suche nach Escorts oder Prostituierten taucht dieses Thema immer wieder auf. Und nein – es bedeutet nicht automatisch, dass Ihre Beziehung unglücklich ist oder kurz vor dem Aus steht.
Der Reiz des Verbotenen: Warum Grenzen erotisch sind
Erregung entsteht häufig durch Grenzüberschreitung. Nicht unbedingt durch die Handlung selbst, sondern durch das Gefühl, eine Linie zu überschreiten. Seit unserer Kindheit lernen wir, was erlaubt ist und was nicht. Untreue steht gesellschaftlich klar auf der „roten Liste“. Zutritt verboten.
Genau das macht sie für viele so reizvoll. Das Gehirn liebt verbotene Zonen. Sie aktivieren das Belohnungssystem, setzen Dopamin frei und intensivieren das Erleben. Es ist ein ähnlicher Mechanismus wie beim Glücksspiel in Genf, bei einer geheimen Party in Lausanne oder einem spontanen Abenteuer in Zürich. Risiko verstärkt Lust.
Die eigentliche Frage lautet also weniger: „Bin ich unmoralisch?“, sondern vielmehr: „Warum stimuliert mich das Verbotene so sehr?“
Adrenalin, Geheimnisse und doppelte Identitäten
Untreue trägt fast immer eine Komponente des Geheimnisses in sich. Ein verborgenes Kapitel. Ein zweites Leben. Schon der Austausch von Nachrichten, das Planen eines diskreten Treffens oder ein intensiver Blick, bei dem nur zwei Menschen wissen, was dahintersteckt – all das kann eine enorme erotische Spannung erzeugen.
Das Geheimnis wirkt wie ein Aphrodisiakum.
„Ich bin seit zehn Jahren verheiratet und lebe in Genf. Ich liebe meine Frau. Aber während einer Geschäftsreise nach Lausanne habe ich eine Escort getroffen. Es war nicht nur der Sex, der mich erregt hat. Es war das Gefühl, für ein paar Stunden jemand anderes zu sein.“
Solche Aussagen hört man häufiger, als man denkt. Viele beschreiben diese Momente als eine Art Parallelwelt. Eine Blase außerhalb des Alltags. Eine Bühne, auf der man eine andere Rolle spielen darf.
Fantasie ist nicht gleich Realität
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Fantasie und tatsächlichem Handeln. Man kann von Untreue erregt sein, ohne den Wunsch zu haben, die eigene Beziehung zu zerstören. Fantasien funktionieren oft wie innere Filme – intensiv, lebendig, aber ohne reale Konsequenzen.
Manche stellen sich vor, wie der Partner mit jemand anderem intim wird. Andere fantasieren von einem diskreten Treffen mit einer Escort in der Deutschschweiz oder im Tessin. Wieder andere reizt die Vorstellung, beinahe erwischt zu werden – ohne dass es wirklich passiert.
Unser Gehirn liebt starke Kontraste. Wenn der Alltag stabil, sicher und berechenbar ist, sucht die Fantasie manchmal das Gegenteil: Gefahr, Ungewissheit, Neues.
Bestätigung, Begehren und das eigene Ego
Von einer außenstehenden Person begehrt zu werden, kann unglaublich stimulierend sein. Es stärkt das Selbstwertgefühl. Es erinnert daran, dass man attraktiv ist. Lebendig. Begehrenswert.
In langen Beziehungen wird der Blick des Partners vertraut. Liebevoll, aber vertraut. Doch sexuelles Verlangen nährt sich oft von Neuheit. Von unbekannten Reaktionen. Von unerforschten Körpern.
Ein Treffen mit einer Prostituierten oder Escort in der Schweiz wird von manchen auch als klare, direkte Erfahrung beschrieben: keine Diskussionen über Alltag, keine Verpflichtungen, kein emotionaler Ballast. Nur Lust. Direkt. Manchmal roh. Gerade diese Einfachheit kann enorm erregend sein.
Geht es um Macht?
Für einige Menschen hängt die Erregung bei Untreue mit Macht zusammen: verführen, überzeugen, ausgewählt werden. Für andere liegt der Reiz im Gegenteil – Kontrolle abgeben, sich hingeben, in ein Spiel eintauchen, das außerhalb der gewohnten Dynamik liegt.
Diese reale oder imaginierte Machtdynamik steigert die Intensität. Der Körper ist wachsam. Der Puls steigt. Gedanken werden kühner.
„In Zürich habe ich über eine libertine Plattform eine verheiratete Frau kennengelernt. Wir wussten beide, dass es riskant war. Jede Nachricht war elektrisierend. Als wir uns schließlich trafen, habe ich gezittert. Es war intensiver als alles, was ich seit Jahren erlebt hatte.“
Nicht nur der Akt selbst zählt – sondern die Spannung, die sich davor aufbaut.
Routine als Lustkiller?
Routine ist nicht grundsätzlich schlecht. Sie gibt Sicherheit und Stabilität. Doch sie kann auch abstumpfen. Wenn alles vorhersehbar wird, verliert das Begehren manchmal an Schärfe.
Untreue – real oder fantasievoll – durchbricht diese Linearität. Sie bringt Chaos ins Spiel. Würze. Ein kleines Stück Wahnsinn.
- Sie erzeugt ein Gefühl von Spontaneität.
- Sie reaktiviert den Jagdinstinkt.
- Sie schafft einen temporären Ausbruch aus dem Alltag.
- Sie erlaubt das Ausleben unausgesprochener Fantasien.
In einem offen gelebten libertinen Kontext wird Untreue zudem nicht immer als moralisches Versagen betrachtet. Manche Menschen trennen klar zwischen emotionaler Bindung und sexueller Erfahrung. Man kann lieben – und dennoch Lust auf Abwechslung verspüren. Ein Widerspruch? Nicht zwingend.
Eine Frage der Identität?
Vielleicht berührt der Reiz der Untreue auch eine Seite Ihrer Persönlichkeit, die im Alltag wenig Raum bekommt. Der Rebell. Die Abenteurerin. Der diskrete Verführer. Die dominante Fremde.
Im täglichen Leben erfüllen wir Rollen: treuer Partner, verantwortungsbewusste Mutter, seriöser Geschäftsmann. Die Fantasie der Untreue erlaubt es, diese Rollen kurzzeitig zu durchbrechen.
Wer bin ich, wenn niemand hinsieht?
Diese Frage ist kraftvoll. Und zutiefst erotisch.
Muss man sich schuldig fühlen?
Allein die Erregung bei dem Gedanken an Untreue macht Sie nicht zu einem schlechten Menschen. Sie zeigt lediglich, dass menschliches Begehren komplex ist.
Die entscheidende Frage lautet: Wie gehen Sie damit um? Unterdrücken? Offen ansprechen? Diskret ausleben? In der Schweiz gibt es vielfältige Möglichkeiten – von Gesprächen im Paar über libertine Clubs bis hin zu diskreten Treffen mit Escorts.
Es gibt keine universelle Lösung. Manche Paare integrieren solche Fantasien bewusst in ihr Liebesleben. Andere belassen sie im Kopfkino. Wieder andere entscheiden sich für reale Erfahrungen – mit Klarheit und Eigenverantwortung.
Begehren folgt nicht immer der Moral
Sexuelles Verlangen orientiert sich selten strikt an gesellschaftlichen Regeln. Es ist instinktiv, manchmal irrational, oft überraschend. Statt es vorschnell zu verurteilen, kann es befreiend sein, es zu verstehen.
Wenn Sie sich also fragen: „Warum erregt mich Untreue?“, dann ist das vielleicht ein Hinweis darauf, dass Sie sich nach Intensität sehnen. Nach einem Perspektivwechsel. Nach einem kleinen Tabubruch im Kopf – oder im echten Leben.
Wer weiß? Vielleicht entdecken Sie dabei neue Facetten Ihrer eigenen Sinnlichkeit. Neue Bedürfnisse. Neue Szenarien.
Neugier ist oft der erste Schritt. Was Sie daraus machen, liegt ganz bei Ihnen.
FAQ
Untreue wirkt oft stimulierend, weil sie Verbot, Neuheit und einen Adrenalinschub kombiniert. Das Gehirn reagiert stark auf Situationen, die als riskant oder geheim wahrgenommen werden, und schüttet Dopamin aus. Diese Mischung aus Grenzüberschreitung und Verlangen intensiviert die Gefühle und macht die Fantasie besonders kraftvoll.
Ja, das ist verbreiteter, als man denkt. Zu fantasieren bedeutet nicht, dass man tatsächlich fremdgehen möchte. Viele Menschen stellen sich Szenarien von Untreue vor, ohne die Absicht, ihrer Beziehung zu schaden. Fantasien erlauben es, Wünsche und Emotionen gedanklich zu erkunden – ohne reale Konsequenzen.
Nicht unbedingt. Man kann seinen Partner aufrichtig lieben und dennoch von Neuheit oder dem Verbotenen angezogen sein. Sexuelles Verlangen und emotionale Bindung funktionieren nicht immer identisch. Entscheidend ist, die Ursache dieser Erregung zu verstehen und bewusst damit umzugehen.
Eine Fantasie bleibt im Kopf – sie ist ein inneres Szenario zur Steigerung der Erregung. Echte Untreue bedeutet konkretes Handeln und kann emotionale sowie partnerschaftliche Folgen haben. Die Unterscheidung hilft, unnötige Schuldgefühle zu vermeiden und Klarheit zu gewinnen.
Geheimnisse erzeugen erotische Spannung. Risiko aktiviert biologische Mechanismen wie Adrenalin und das Belohnungssystem im Gehirn. Diese Kombination verstärkt reale oder vorgestellte Erlebnisse. Oft ist es gerade die verborgene Dimension – mehr als der Akt selbst –, die die Lust antreibt.
Routine kann das Gefühl von Neuheit und Überraschung verringern – zwei wichtige Faktoren für sexuelles Begehren. In diesem Kontext kann die Fantasie von Untreue als symbolischer Weg erscheinen, wieder Spannung, Spontaneität und Intensität ins Liebesleben zu bringen.
Allein die Erregung macht niemanden zu einem schlechten Menschen. Menschliches Begehren ist komplex und manchmal widersprüchlich. Statt Schuld zu empfinden, kann es hilfreich sein zu reflektieren, was hinter der Fantasie steckt – etwa der Wunsch nach Bestätigung, Neuheit, Intensität oder Selbstentdeckung.